Integrierte und objektorientierte Projektierung

Das Leitsystem aX RESY®-PMC ist eines von vielen Fachsystemen innerhalb eines Unternehmens. Die zunehmend workflow-orientierte Betrachtung der täglichen Arbeitsabläufe führt zu ho­hen Anforderungen an die Informa­ti­onstransparenz der Systeme und das Vorhandensein von Standardschnitt­stellen und -austauschformaten. Die Systemarchitektur von aX RESY®-PMC trägt dem in hohem Maße Rechnung.

aX RESY®-PMC wird aus einer anwen­dungsorientierten Sicht heraus mit technologischen Objekten (z.B. Trafo-Feld, Schalthaus, Vorklärbecken, Dampferzeuger, etc.) projektiert. Diesen Objekten werden schon bei der Projektierung Bedienvorgänge zu­geordnet, wie "Sperren des Schalt­hauses" (z.B. wegen Wartungsarbei­ten). Bei der objektorientierten Projek­tierung werden automatisch die dem technologischen Objekt "Schalthaus" zugehörigen Elemente mit behandelt.

Dadurch erhält man wiederverwendbare Vorlagen, die als Vor­lagen oder Typicals in der Objektbib­liothek abgespeichert werden. Deshalb muss ein Schalthaus, eine Gasdruckregel- und -messanlage oder eine Brunnenanlage mit all seinen Betriebsmitteln nur einmal defi­niert werden und kann beliebig wiederver­wendet werden.

Die so definierten Objekte können zentral über ihre Vorlagen geändert werden. Vor allem im Verlauf der Inbetriebnahme, aber auch im späteren Einsatz führen veränderte Randbedingungen oftmals zur Not­wendigkeit, Korrekturen für bestimmte Anlagenobjekte vorzunehmen. Die Fä­higkeit der "Vererbung" ist eine Errun­genschaft der Objektorientierung, mit der es möglich ist, bei Änderung der Vorlage auch alle davon erzeugten Anlagenobjekte im Datenmodell gleichzeitig zu ändern. Dies betrifft beispielsweise die grafische Darstellung von Schal­tern oder Pumpen, aber auch deren datentechnische Eigenschaften, wie z.B. das Alarmverhalten.

Dieses durchgängige, objektorientierte Konzept führt zu einer erhöhten Sicherheit der Projektierung bei gleichzeitig geringeren Projektierungskosten.

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