Befehlsgewalt

In verteilten Leittechnik-Systemen sind in der Regel mehrere Bedienplätze auf unterschiedlichen Standorten im Einsatz.

Die Befehlsgewalt definiert dabei jenen Arbeitsplatz, von dem aus aktiv in einen Prozess durch Schalthandlungen und dergleichen eingegriffen werden darf. Die Befehlsgewalt ist Bestandteil des aX5 Grundsystems und zeichnet sich durch ihre Flexibilität und durch eine einfache Konfiguration aus.


  • Eindeutige Befehlsgewalt für jeden Bearbeitungsplatz

  • Beliebige Anzahl an Befehlsgewalten definierbar

  • Objektbezogene Befehlsgewalt
    In der Projektierung können entweder einzelne Objekte (Instanzen), Gruppen von Objekten oder ganze Prozesse bzw. Teilprozesse mit einer Prüfung der Befehlsgewalt versehen werden.

  • Automatische Sperrung aller Schalthandlungen bei fehlender Befehlsgewalt
    Die fehlende Befehlsgewalt wird in Panels meist durch gesperrte Schaltflächen oder gesperrte Eingabefelder angezeigt. Generell wird die Befehlsgewalt auf Systemebene geprüft und verhindert jeglichen Schreibzugang, wie zum Beispiel die Alarmquittierung oder die in Hochsprachen hinterlegten Schreibvorgänge.

  • Mischung von verschiedenen Befehlsgewalten auf einem Visualisierungsbild
    Die Befehlsgewalt ist nicht auf ein Visualisierungsbild bezogen, sondern auf einzelne Objekte. Ein Visualisierungsbild kann somit Objekte mit oder ohne Befehlsgewalt besitzen bzw. Objekte mit unterschiedlichen Befehlsgewalten kombinieren.

  • Anzeige des aktuellen Inhabers der Befehlsgewalt

  • Übernahme- und Abgabefunktionen der Befehlsgewalt
    Die Befehlsgewalt kann zwischen zwei und mehreren Plätzen geschaltet oder dezidiert an einen Platz abgegeben werden.

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