aXDAO
Die zunehmende Komplexität von Automatisierungssystemen erfordert intelligente, dezentrale Komponenten, die über geeignete Mechanismen zu einem elektronischen Ganzen zusammengefasst werden müssen. Die hardwaremäßigen Voraussetzungen für solche Systeme werden durch die Applizierung der bewährten Netzwerktechnologien aus der IT-Welt auf industrietaugliche Steuerungs- und Bediengeräte geschaffen. Hinsichtlich der Software wartet automationX mit einem Konzept auf, das die Verteilung von Automatisierungsobjekten auf unterschiedliche Hardwareeinheiten erlaubt.
automationX setzt seit jeher auf die Objektorientierung in der Automatisierungstechnik. Die bekannte automationX Technologie erlaubt die Erstellung von sogenannten Automatisierungsklassen, bei denen unterschiedliche Aufgaben (Steuerung, Visualisierung, Datenakquirierung, etc.) auf wiederverwendbare logische Einheiten abgebildet werden können.
Die konsequente Weiterentwicklung dieser Technologie für verteilte Anwendungen resultiert in aXDAO (automationX Distributed Automation Objects). Dabei können Steuerungs- und Visualisierungsanteile der Automatisierungsobjekte über Standard-Netzwerktechnik (LAN) auf verschiedene physikalische Bedien- und Steuerungsgeräte verteilt werden. Die zugrunde gelegten Protokolle (z.B. http, SOAP) sind hundertprozentig mit jenen der IT-Welt kompatibel sind. Dies erleichtert die Einbettung der Automatisierungsgeräte in bestehende Netzwerkstrukturen und damit die Schaffung von homogenen elektronischen Systemen.
